Herzlich willkommen in Ihrer Praxis für Logopädie in Regen
Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken sind zentrale Bestandteile unserer Kommunikation und Lebensqualität. In unserer logopädischen Praxis in Regen begleiten wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene individuell, kompetent und einfühlsam auf ihrem Weg zu einer verbesserten Kommunikation.
Unsere Logopädie in Regen richtet sich an Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen – unabhängig vom Alter. Dabei legen wir großen Wert auf eine persönliche Betreuung, eine fundierte Diagnostik sowie eine zielgerichtete, alltagsnahe Therapie. Gemeinsam entwickeln wir individuelle Behandlungsansätze, die sich an Ihren Bedürfnissen und Zielen orientieren.
Ob Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern, Stimmprobleme, neurologisch bedingte Sprachstörungen wie Aphasie oder Schluckstörungen – wir stehen Ihnen mit fachlicher Kompetenz, Erfahrung und Engagement zur Seite. In vertrauensvoller Atmosphäre schaffen wir die Grundlage für nachhaltige Therapieerfolge.
Wir freuen uns darauf, Sie in unserer Praxis für Logopädie in Regen begrüßen zu dürfen.
Brauchen Sie eine logopädische Behandlung?
Eine logopädische Behandlung erfolgt auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung. Diese kann unter anderem durch einen Kinderarzt, HNO-Arzt, Hausarzt, Zahnarzt oder Kieferorthopäden sowie durch einen Neurologen oder Psychiater ausgestellt werden.
Zu Beginn der Therapie führen wir eine standardisierte logopädische Diagnostik sowie ein ausführliches Anamnesegespräch mit Ihnen bzw. mit den Eltern durch. Dabei werden unter anderem die Artikulation, der Wortschatz, die Grammatik, das Sprachverständnis sowie die Funktionen von Atmung, Stimme, Mundmotorik und Schlucken überprüft.
Auf Basis dieser Ergebnisse und in Verbindung mit dem ärztlichen Befund erstellen wir eine individuell abgestimmte Therapieplanung, die gezielt auf die Bedürfnisse des Patienten ausgerichtet ist.
Unser logopädisches Angebot
Sprachstörungen
- Später Sprachbeginn (sogenannte „Late Talker“)
- Verzögerte Sprachentwicklung, zum Beispiel im Zusammenhang mit einer geistigen Beeinträchtigung
- Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen
- Aphasie, also erworbene Sprachstörungen infolge eines Schlaganfalls, einer Hirnblutung, eines Hirntumors oder nach Schädel-Hirn-Traumata
Sprechstörungen
- Dyslalie (Aussprachestörung) – Laute werden nicht korrekt gebildet oder verwendet.
- Myofunktionelle Störungen – muskuläre Fehlfunktionen im Mund- und Gesichtsbereich, die unter anderem das Sprechen, Schlucken oder die Zahnstellung beeinflussen können.
- Apraxie – eine Störung der Sprechplanung und -steuerung, bei der die Umsetzung geplanter Sprechbewegungen erschwert ist.
- Dysarthrie – eine neurologisch bedingte Sprechstörung, bei der die Sprechmotorik eingeschränkt ist und gezielt gestärkt wird.
Redeflussstörungen
- Stottern – Betroffene wissen genau, was sie sagen möchten, haben jedoch in bestimmten Momenten Schwierigkeiten, dies flüssig auszusprechen.
- Poltern – eine Sprechstörung, bei der das Sprechen sehr schnell, unstrukturiert und dadurch oft undeutlich erfolgt.
Stimmstörungen
- Funktionelle Stimmstörungen – zum Beispiel anhaltende Heiserkeit, eine raue oder behauchte Stimme sowie eine eingeschränkte stimmliche Belastbarkeit.
- Organische Stimmstörungen – Stimmveränderungen infolge von Erkrankungen, Verletzungen oder operativen Eingriffen.
- Psychogene Stimmstörungen – stimmliche Beeinträchtigungen mit seelischer oder psychischer Ursache.
- Stimmverlust nach Laryngektomie – eingeschränkte oder fehlende Stimmgebung nach vollständiger Kehlkopfentfernung.
- Dysarthrophonie – eine Stimm- und Sprechstörung infolge neurologischer Erkrankungen wie Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder Morbus Parkinson.
- Rhinophonie (Näseln) – eine auffällige Veränderung des Stimmklangs durch eine veränderte Nasenresonanz.
Schluckstörungen
- Myofunktionelle Störung (gestörtes Schluckmuster mit Auswirkungen auf Sprechen, Schlucken und Zahnstellung bzw. Kieferausformung)
- Dysphagie (Schluckstörung aufgrund neurologischer Erkrankungen)
Hörstörungen
- Auditive Wahrnehmungsstörungen – Beeinträchtigungen der Hörverarbeitung, unter anderem Schwierigkeiten beim Unterscheiden von Nutz- und Störgeräuschen, bei der Lauterkennung innerhalb von Wörtern (phonologische Bewusstheit) sowie ein eingeschränktes Hörgedächtnis.
- Schwerhörigkeit und Taubheit – logopädische Begleitung bei eingeschränktem Hörvermögen, einschließlich spezieller Therapien wie dem Cochlea-Implantat-Training (CI-Training).
Legasthenie
Zielgerichtete Diagnostik und Therapie bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten.
Viele der genannten Störungsbilder können auch im Rahmen degenerativer oder fortschreitender Erkrankungen auftreten, wie zum Beispiel bei Morbus Parkinson, Multipler Sklerose, amyotropher Lateralsklerose oder demenziellen Erkrankungen.
Sollte Ihr individuelles Krankheitsbild hier nicht aufgeführt sein, sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie persönlich und klären gemeinsam, ob eine logopädische Behandlung sinnvoll ist.
Eine Therapiesitzung dauert in der Regel 45 Minuten. Wenn es medizinisch indiziert ist, kann aber auch 30 oder 60 Minuten Therapie verordnet werden.